Friedenslicht 2017

Maximilian, Januar 5, 2018 in Allgemein

 „Jedes Jahr machen sich christliche PfadfinderInnen und Christen aus der ganzen Welt auf, um das Friedenslicht in der Geburtsgrotte Jesu‘ in Bethlehem in Empfang zu nehmen.“
Mit diesen Worten begann die Andacht in der Lorenzkirche am 17. Dezember (3. Adventssonntag).

Die Tradition, das Friedenslicht zu verteilen, gibt es seit 1986 und nach Deutschland wird das Licht, das von einem österreichischen Kind entzündet wird, seit 1994 gebracht.

Das Friedenslicht, das die PfadfinderInnen aus dem „Stamm der Nürnberger Adler“ verteilten, kam über mindestens 3 Ecken (Bethlehem
-> Wien-> Lorenzkirche-> Stamm) bei uns an.

Bei der Andacht am 24. Dezember führten u.a. die Pfadfinder unseres Stammes (Eichhörnchen, Füchse, Keiler, Waschbären und Wölfe) ein Weihnachtsmusical auf.

Am Höhepunkt der Andacht verteilten die Wanderfalken das Friedenslicht mit Spaghetti -als Anzündhilfe- auf Teelichter.

Schließlich wurden die Besucher mit ihrem „Friedenslicht To Go“ und einem Segen entlassen.

Moderiert wurde die Andacht von den Waldameisen.

Alle mithelfenden Pfadfinder bekamen dann den Friedenslicht2017 Jahresaufnäher.

Das von einem Kind entzündete Friedenslicht aus der Geburtsgrotte Jesu‘ in Bethlehem hatte also einen sehr langen Weg aus einer Stadt in Israel bis zu uns nach Hause.

Und noch einen kleinen Trost an die, denen die Flamme auf dem Heimweg oder daheim ausgegangen ist:
Es heißt, dass die Kerze nur wieder angezündet werden muss und das Friedenslicht strahlt wieder.

Und übertragen wird es wiederum auf die nächste Kerze.

Maxi

Michael Müller

Friedenslicht

Michael Müller, Januar 3, 2016 in Allgemein

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Das Friedenslicht  im Jahr 2015 wird mir aus unterschiedlichen Gründen in Erinnerung bleiben.

Zum einen, ist es das erstemal gewesen, dass ich als Pfadfinder mit dabei war. Ich war ehrlich gesagt überwältigt von der Atmosphäre in der Nürnberger Sankt Lorenzkirche, die gefüllt war mit Pfadfindern aus unterschiedlichen Stämmen und Regionen.

Soviele „Brüder und Schwestern“ auf einem Fleck zu sehen war sehr bewegend und ein tolles Gefühl der Hoffnung auf eine bessere Welt, die wir gemeinsam hinterlassen können.

Zum anderen ging es um eine großartige Sache, dem Friedenslicht.

Die Idee wurde erstmals 1986 umgesetzt, seit nunmehr 22 Jahren verteilen die Ringverbände das Licht in Deutschland.

Hoffnung schenken – Frieden finden

Unter diesem Motto stand 2015 das Licht.

Hoffnung, das ist etwas, was man nur allzu leicht verlieren kann in der heutigen Zeit.

Hoffnung ist etwas, dass viele Flüchtlinge dazu bringt, ihre Heimat zu verlassen um woanders neu anzufangen oder Zuflucht zu suchen.

Wenn wir Hoffnung schenken mit einem freundlichen Willkommen, mit Hilfsbereitschaft, mit Tatkraft, dann können (auch) wir Frieden finden.

Das Friedenslicht hat mir Hoffnung gemacht und dies teilte ich am darauf folgenden Sonntag gern mit meiner Gemeinde.

Zahlreiche Pfadfinder halfen dabei, das Friedenslicht auszuteilen, so dass es die Herzen und das Heim erleuchten und wärmen konnte.

Gottes Segen und gut Pfad, auf all‘ euren Wegen
Michael